Die Wikinger

Die Wikinger

das Bild, dass wir von den Wikingern haben, als wagemutige Seefahrer die in der Zeitgeschichte 790 nach Christus an den Küsten der britischen Insel und dem Frankreich Klöster und Kirchen überfallen, plündern wird uns von Kloster und Kirchen Schriften überliefert.

Auf die Wiking gehen - so nannten die Männer aus dem Norden von den vier Orten Skandinaviens, wenn sie zum Plündern, rauben und töten unterwegs waren. Das Wort leitet sich wahrscheinlich vom alt nordischen Begriff Vik ab, dass so viel wie Bucht heißt.  Ein erster schriftlicher Hinweis gibt es vom Kloster LINDISFARNE in Nordengland. Das Kloster aus dem die Christianisierung der Angelsachsen begann war im Jahr 635 begründet. Es befand sich auf eine Insel das nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar war. Somit sahen die Mönche sich in Sicherheit.

Das änderte sich als am 8. Juni 793 mehrere Schiffe mit quadratischen Segel vor der Küste auftauchten. Diese Schiffe waren fremder Bauart, der buk ist mit Schnitzereien verziert. Als die Schiffe näher kommen holen die Männer die Segel ein und rudern   schnell ans Ziel. Ein paar der bösartigen Gesichter sind halb unter Helmen verborgen Äxte, Lanzen und Schilder liegen bereit die Schwerter hängen am Gürtel. Als die Schiffe am Strand ankommen, springen sie aus dem und laufen zum Kloster. Rücksichtslos gehen sie gegen die Geistlichen vor, erschlagen jeden der sich ihnen in den Weg stellt. Plündern die Kirche schänden die Altäre und Schreine, alles was Ihnen als Gold und Silber erscheint rauben sie. Einige der am Leben gebliebenen Mönche fühlen sich in Ketten zu ihren Booten um sie als Sklaven zu verschleppen. Diese Angriffe kommen aus jenseits der christlichen Königreiche Europas.

Zum ersten Mal wird das Land aus dem die Wikinger kommen als „Skandinavia“ benannt über das im ersten Jahrhundert nach Christus der römische Gelehrte Plinius der Ältere erwähnt. „Gefährliches Land auf dem Wasser“ eine Anspielung auf die Untiefen außerhalb des böhmischen Weltreichs.

Es ist heute ungewiss, ob die Skandinavier doch mehr mit den Römer in Verbindung standen als dass man vermutet. Die in Dänemark gefundene Schwertformen und Luxusgüter, Glasschalen, Bronzekessel sowie Schmuck in Häuptlings Gräber deuten auf Handelsbeziehungen. Vielleicht waren diese diplomatischen Geschenke an die Stammesführer. Wir wissen was die Römer immer Interesse an waren aus dem Norden hatten, unter dem vor allem Bernstein, Geweih.

Obwohl ab dem fünfte Jahrhundert Germanenstämme West Rom einfallen und zerstören, sind unter den Stämmen der Vandalen, Ost und Westgoten die ihren Ursprung aus Skandinavien herleiten. Auch nach der Christianisierung gibt es Herrscherdynastien die sich aus dem Geschlecht der nordischen Götter herleiten.

Aus dem zerfallenen Rom wurden Verwaltung Strukturen von Nachfolger die Franken übernommen und zum Gründung eines Königreichs erneut umgesetzt. Wobei die im Norden lebenden Skandinavier, unverändert in Form von kleinen Fürstentümer oder Stammes Häuptlinge weiterlebten. Ende des siebten Jahrhunderts bildeten sich durch Zusammenschluss Kleinkönige, die sich um größere Beutezüge zu erlangen Landstriche von britischen Inseln einnehmen. So stützen sie lokal Könige von ihrem Thron nehmen ihre Stellung ein. (König von East Anglia Edmund im Jahre 870).

Nach dem Tode des Häuptlings, sind die vielen Kinder der Konkubinen die Erben. Zwist und Streitigkeit bewegen diese als Führer eine Gruppe ermutigt von Alter überlieferte Gesänge in den ruhmreichen Taten jener Helden besungen wird, aus dem fernen Ländern mit sagenhaften Schätzen zurückkehren.

Man kann annehmen das die Gold Verzierungen von norwegischen Wikingergräber eins Kirchen Schmuck der im Irland oder England geplünderte Beutezüge eingeschmolzen wurden ist.

Ab dem neunten Jahrhundert nehmen Wikingerangriffe überwiegend in Richtung Normandie zu, so der das Karl der Große die Situation selbst in die Hand nimmt und eine Flotte zu bauen beauftragt. Die zunehmenden Angriffe werden nicht nur an Küsten, sondern auch mit Fluss Verbindungen bis in dem kontinentalen Europa. Im Folgenden 200 Jahren Europa keine Ruhe vor den Angriffen der Wikinger. Skandinavische Schiffe tauchen bald sogar im maurischen Spanien und andere Küstengebiete am Mittelmeer auf. Selbst die Flüsse die bis ins Schwarze Meer führen sind für die Wikinger eine Expedition, dass sie ist nach Konstantinopel führt.

Ihre Schiffe sind im offenen Meer sowie im binnen Gewässer die schnellsten und wendigsten der damaligen Zeit. Der überdimensionalen Segel, und bis zu 60 Mann an den Riemen konnten, wenn nötig den Fahnenmast senken und rudern. Wenn der Wasserweg endete, hob man das Schiff auf Baumstämme und zog es über Land bis zum nächsten Fluss. Somit konnten bei günstigen Verhältnissen am Tag bis zu 280 km zurückgelegt werden. Dieses machte sie zu der größten Seemacht Europas im neunten Jahrhundert.

Es ist heute erstaunlich, dass die Wikinger durch stürmische Gewässer und tückisch Eis mehrere bis nach Grönland und weiter Neufundland mit ihren Drachenschiffen erreichten. 1000 Jahre lang wird es keiner europäischen Kultur gelingen, Schiffe zu bauen die schneller sind als diese.

Diese schnellen, belastbaren und zugleich leichten Drachenboote wurden erst später ab dem siebten Jahrhundert umgestaltet zu Segel Boote. Dabei handelt es sich um meisterhafte Handwerkskunst die mit verblüffend einfachen Mitteln auskommt. Der Rumpf des Wikingerschiffes verbreitet sich und im Heck und buk werden die hoch angesetzten Seiten Streiter ansteigen. Damit konnten die Bootswände und den Schiffsboden stärken um den Mast zu festigen. Hauptsächlich wurden Bäume aus heimischen Wäldern verwendet. Kiefer, Linde und ganz besonders begehrt war die Eiche aus Südskandinavien das Tannin enthält.

Bis heute konnten keine Bau Plätze für diese Drachenschiffe nachgewiesen werden. Man geht davon aus das an Ort und Stelle wo entsprechende Bäume wuchsen, diese gefällt und Ort verarbeitet worden. Ein sehr wichtiges Fundament in der im Grund des Bootes sich befinden Kielbalken. Dieser war höchstens 20 cm im Durchschnitt. Somit war der Rumpf auf im hohen Seegang beweglich. Die Seitenplanken Rumpfes wurden nicht zersägt, sondern waren Baumstämme die in der Länge gespalten wurden bis sie die gewünschte Stärke hatten. Somit konnte man diese biegen und in gewünschte Form fest Hermann. Doch blieben diese auch flexibel, brachen nicht ab und spalteten nicht. Zwischen den Banken die mit Nägeln befestigt worden, wird Tier Haar mit Pech gestrichen.

Es ist anzunehmen, dass eine Gruppe von 30-40 Männer etwa sechs Monate an einem 30 m langen Schiff arbeitete. Dazu kamen etwa 90 ausgewachsene Bäume und 8000 geschmiedete Nägel sowie aufgewärmte Harz haltige Kieferholz aus dem Harz gewonnen wurde.

Der Ruder des Langschiffes kommt auf die rechte Heckseite. Bis heute sagen die Seefahrer dem „Steuerbord“. Erstaunlich ist die Balance zwischen Segelmast und Tiefgang. Dennoch eigneten sich die Drachenschiffe nicht für wochenlange Seefahrt und für den Transport sperrige und schwere Lasten.

Die Saga von Leif Eriksson, ist der Nachweis der die Wikinger im Jahre 1001 Wineland erreicht haben. Diese Saga wurde Generation zu Generation von Mund zu Mund weitergegeben. Erst nach 1200 schrieben isländische Geistliche diese anonymen Geschichten auf zwei Berichte haben sich somit erhalten es ist die „Grönlandersaga“ und die „Saga von Erik dem Roten“.

Mit der Christianisierung des Nordens, untersteht anfangs dem Erzbischof von Hamburg und Bremen. Es ist ein Kleriker von dort Adam von Bremen, der um 1075 ein Werk verfasst, welches die Geschichte seiner Diözese ist. Aus diesem geht hervor, dass die Wikinger ihm eine davon eine Insel erzählt haben die „Weinland“ heiße: „die hinter dieser Insel ist kein bewohnbares Land doch im Jenseits ist alles erfüllt von unbezwingbaren Eis und undurchdringlichen Nebel.“ Es ist der schriftliche Nachweis Amerikas. Auch isländische Chronisten berichten von „Vienland“ ein Land jenseits von Grönland. Und im 20. Jahrhundert schließlich werden Archäologen im Vienland die Relikte nachweisen. Das Sogenannte „Weinland“ ist das Heutige „NÖRDLİCHE NEUFUNDLAND“ Kanadas

Es ist sehr wahrscheinlich das Erik der Rote Grönland erreichte und von dort aus sein Sohn LEİF  ERİKSON im Jahre 1001 Nördlichste östlich gelegene Kanadische gebiet NEUFUNDLAND Erreichte.

Heute kann man diese Expansion der Wikinger in ferner Länder wie RUSLAND mit dem aus Schweden dort hingezogene Wikinger die sich RUS nannten oder die NORMANDİ in Verbindung mit den NORD MAENNER  erwehnen..