Die Insel Godöya ist mit knapp 11 km² in der Gemeinde Giske und sogleich auch der gebirgige unter den Inseln. Der Storehornet, mit 497 m, versorgt die Insel mit Süßwasser. Somit war die Grundvoraussetzung für die Besiedlung der Insel in früherer Zeit gewährleistet.
Nicht nur die vielen Gräber aus dem 5.- 6. Jahrhundert, sondern auch die heute noch teils erhaltene Fischerhütten, zeigen, dass der wichtigste Wirtschaftszweig die Fischerei und Fisch Veredelung war.
Der Name Godöya "Götterinsel"hat dein mythologischen Ursprung, es ist anzunehmen, dass in dem westlichen Teil der Insel in der heidnischen Zeit als Opferplatz und als Richtstatt benutzt wurde, die Opfer wurden die steile Felswand hinabgestoßen im Augenblick der Sonnenaufgang.
Der heidnische Tempel, dem nördlichen Gott Odin, soll auf dem Hof durch Irrgarten auf der Südseite der Insel gestanden haben. Als 1945 hier die alten Höfe abgerissen worden sind, fand man an der Stelle einen Opferstein und eine ohnehin Inschrift. Laut alter Überlieferung soll in dem sogenannten damaligen Ort Lestern als Sunnmöres Hexengebiet betrachtet, dort sollen sich Teufel, Hexen und Troll Weibach aufgehalten haben.
Im Nordwesten von Güdoya ist ein kleiner nette Ort namens Alnes. Die heutige Wohnsiedlung hat noch von dem ehemaligen Fischersiedlung Spuren. Die Häuser die Bund und dicht an dicht gebaut sind geben ein Vorstellung von 1905. In diesen Jahren war Alnes einer der größeren Fischerdörfer in Sunnören. Hier ist auch der bekannte Leuchtturm von Alnes.
Im Ursprung war der Leuchtturm 1853 von den Fischern gebaute Blockhaus mit einem Tranlampe auf ein kleinere Turm. 1869 wurde es von der Stadt übernommen, 1878 wurde von der Stadt durch Neubau des Leuchtturms, der Turm erhöht gleichzeitig auch Unterkunft für den Leuchtturm Wärter gebaut. 1928 wurde die Lampe des Leuchtturms mit Gas und Paraffin befeuert. Danach mit Strom. Das heutige Leuchtturm von Alnes ist aus 1937. Es wurde damals mit einem Eisengerüst verstärkt gebaut. Der Turm ist 18 m. Mit einer Licht Reichweite von 16,4 n. M.
1982 wurde es automatisiert und im Jahre 2000 stellte man den Leuchtturm unter Denkmalschutz.
Seit 1800 achtziger Jahre dient dieses Leuchtturm als Wegweiser, für die Fischer dich hier im Anzahl von 500-600 Mann etwa mit 100 Booten auf Fischfang ins Meer ruderten. Die letzten Fischerstuben in denen sie lebten wurden 1960 abgerissen. Man kann heute auf den Leuchtturm hinauf um von dort einen weiten Übersicht der wunderschönen Landschaft genießen.
