An das hier 130 km lange Trondheim Fjord mündete Fluss NIDELV spielt an der Gründung diese früheren Königs Residenzstadt sicher eine wichtige Rolle. Denn wenn man von der Mündung des Flusses aus den südlichen Teil der Stadt nach Norden in die Anhöhen der Trondheim umschließenden Berge schaut wird die topographisch günstige Lage bemerkbar. Einst bildeten die Gletscher Moränen ein Hindernis, dass der Fluss NIDELV erst nach einem großen Bogen in den Fjord auslaufen konnte.
Dieser Fluss Bogen bildete einen natürlichen Wassergraben und Schutz .Als Halbinsel an einem leicht ansteigende Anhöhen, die heute den historischen Kern bildet. Sie wird als die Halbinsel Ora (ÖRA gelesen) bezeichnet. Das waldreiche Hinterland, sowie die Minen von RÖROST in SÜD TRÖNDELLAG und die reichen HERRİNG vorkommen waren für die Stadt immer einen Segen.
Dieses erkannte auch der erste sich als Wikinger König behauptende OLAV TRYGGVASON im Jahre 997 (Olav I.) Und gründete sein Residenz hier in der heutigen Trondheim. Zu seiner Zeit wurde diese Niederlassung an dem Fluss NiD als NiDAROS benannt. Die Entsilbe OS die wir auch bei Oslo sehen OS im norwegischen für Mündung erklärt den früheren Namen der Stadt.
Es sind die Jahre in dem die Nordmänner, teils als Plünderer teils als geschickte Händler viele Länder anlaufen. Selbst ihr Ruf ist in Konstantinopel im Kaiser Hof bekannt. Sie sahen die Machtstruktur dieser Länder, sei es bei den Franken oder angelsächsisch-englische Königreich. Die Gnade Gottes als König im Bezug auf die christliche Kirche war die Legitimation für den Königstitel.
Im zehnte Jahrhundert waren die Wikinger bekannt in den christlichen Ländern Europas. Sie wurden als wilde glaubenslose Horden gesehen. Das machte ihre Anerkennung als ebenbürtige Menschen schwer, die sonst mit einem christlichen Glauben und anerkannten König mehr Hindernisse und Vorurteile beseitigen könnten. Diese Überzeugung waren auch einige Anführer der Wikinger. Dieses würde auch für die christliche Welt neue Handelsmärkte und waren bedeutend.
So gesehen ist das Streben des OLAV TRYGGVASON zu König sein und alle Wikinger Vereine ein gerechtfertigte Begründung, die infolge von seinem Sohn OLAV HARRALDSON ( Olav II. – Olav der Heilige) im Jugendalter von zwölf Jahren über England, Frankreich, bis nach Spanien bereiste und sicherlich das begonnene Streben seines Vaters fortsetzen wollte. Es ist uns bekannt, dass er teils durch Überzeugung teils mit Gewalt die Christianisierung der Wikinger unter seiner Herrschaft erzwang. Allerdings gelingt es sein Vorhaben nicht ganz als er bei der Schlacht am STIKLESTAD von eine Gruppe Bauern umschlossen sein Leben verlor. Eine Gruppe Soldaten die sein Leichnam geborgen haben bestatteten ihn in seiner Stadt. An Ort seines Grabes ereigneten sich wundersame Dinge, somit wurde sein Grab eröffnet und man sah laut Überlieferung das sein Leichnam und verwesen, sein Nägel und Haar gewachsen waren, sein Gesicht lebendig wirkte. Aufgrund dessen wurde er als Märtyrer heiliggesprochen und die Gläubigen errichteten auf der Insel Ora (Öra) eine erste Kapelle in den er beigesetzt wurde.
Dieser Ort wurde zu einem wichtigen Pilger Zentrum und Bischofssitz der norwegisch katholischen Kirche. Somit blieb Trondheim nicht nur Residenzstadt. In dem norwegischen Könige getauft wurden sondern auch das christlich geistige Zentrum der katholischen Kirche. Demzufolge wuchs die einstige Grabkapelle des Heiligen Olav zum größten Sakralbau des Landes. Da inzwischen durch die Reformation und dänische Herrschafts Zeit bedingt Großteil der Norweger Lutherische Kirche zu gehören ist der Dom heute in Trondheim Nationalheiligtum dass jede Phase der geschichtlichen Vergangenheit des Landes teils in kleine Dimension, oder im zerfallenen Zustand als Ruine, sowie in der Pracht des jetzigen Zustand miterlebt hat.
